1. Tipps zur Erstellung
2.Hinweise zur Vorführung
2.1. Beamer
2.2. Digitalkamera


3. Ablauf des Quiz und Spielregeln
3.1. Langversionen
3.1.1. Punktevergabe
3.1.2. Joker
3.2. Kurzversionen
3.3. Onlineversionen

 

1. Tipps zur Erstellung:

Das Programm PowerPoint der Firma Microsoft eignet sich hervorragend zur Zusammenstellung von "Wer wird Mister Art?-Spielserien". Zur Beschleunigung der Vorbereitung einer Präsentation wird am besten mit einer Maske gearbeitet, die entweder bei mir per E-Mail angefordert werden oder natürlich selbst erstellt werden kann. Die Struktur kann auf diese Weise immer die gleiche bleiben, allein die Inhalte ändern sich. Natürlich kann man auch die Beispielfolien unter dem Link "Mister Art Spielrunden" abspeichern und die Inhalte mit Hilfe eines Grafikprogrammes (z.B. Photoshop) den eigenen Bedürfnissen anpassen.
In der Praxis haben sich Präsentationen bis ca. 30 Folien bewährt, die entweder als PowerPoint-Präsentation abgespeichert werden (PowerPoint wird auch zum Abspielen der Folien benötigt) oder als JPG-Grafikdateien. PowerPoint bietet diese Funktion unter "Speichern unter". Es öffnet sich ein Fenster, hier bei "Dateityp" auf den Pfeil klicken und im Klappmenü bis "JPG-Format" scrollen. PowerPoint erkundigt sich, ob alle Folien als Grafiken abgespeichert werden sollen. Wenn diese Frage bejaht wird, werden alle Folien in einen separaten Ordner abgespeichert. Eventuell muss später die richtige Reihenfolge durch Ändern der Dateinamen wieder hergestellt werden.

 

2. Hinweise zur Vorführung:

2.1. Beamer:

"Wer wird Mister Art?" wird vorwiegend als Beamer-Präsentation vorgeführt. Wenn ein Computer zur Verfügung steht, kann dafür wiederum PowerPoint verwendet werden. Weitere Möglichkeiten der Präsentation bieten sich, wenn die Folien als JPG-Grafikdateien abgespeichert sind. In diesem Fall kann zum Abspielen ein Grafikbetrachtungsprogramm (z.B. ACD-See) oder das Bildbetrachtungsprogramm von Windows XP verwendet werden.

 

2.2. Digitalkamera:

Darüber hinaus kann man die JPG-Folien unter Verwendung einer Digitalkamera oder eines DVD-Players vorführen. Beachten muss man in diesem Fall nur die richtigen Dateinamen, z.B. "DSCOOOO1", "DSC00002" usw. und die richtige Auflösung, damit die Kamera die Dateien lesen kann, z.B. 640x480 Pixel (Format von „Wer wird Mister Art?-Grafik und Digitalkamera müssen übereinstimmen).

Als Präsentationsmedium kann, wie oben angedeutet, ein Beamer dienen oder aber ein Fernsehgerät, das über einen SCART-Anschluss mit dem Videoausgang des betreffenden Eingabemediums verbunden ist.

 

3. Ablauf des Quiz und Spielregeln:

Jede Mister-Art-Spielserie beginnt mit der Einblendung des Logos. Dieses "Markenzeichen" mit seinem hohem Wiedererkennungswert, erfüllt die Funktion einer Eintrittskarte zum Spiel, die eine vertraute Spiel- und Lernatmosphäre schafft und als Einleitung dient.

"Wer wird Mister Art?" kann in drei verschiedenen Fassungen gespielt werden; in einer Komplettversion, in der Kurzform oder als Online-Quiz.

 

3.1. "Wer wird Mister Art?-Langversion":

3.1.1. Schwierigkeitsgrade der Fragen und Punktevergabe:

Die Schulklasse teilt sich in mehrere Gruppen auf und es werden zwei Moderatoren ausgewählt. Der Lehrer erklärt folgende Spielregeln: Die verschiedenen Quizfragen sind nach Schwierigkeitsgraden gestaffelt, die in Klassenstufen ausgedrückt werden, z.B. "Erste-Klasse-Frage". Die Klassenstufenangabe zeigt außerdem die Anzahl der zu erreichenden Punkte für die Frage. Im Fall der richtigen Beantwortung der "Erste-Klasse-Frage" erhält man z.B. einen Punkt. Die richtige Antwort auf die komplizierteste Frage, die „Mister-Art-Frage“, wird mit der Verdoppelung der Punktzahl belohnt.

3.1.2. Verschiedene Joker
:
Den Spielgruppen helfen bei der Beantwortung der Fragen zwei Joker: "Der Spickzetteljoker" und der "Überspringen-Joker". Wenn eine Gruppe den Spickzetteljoker einsetzt, wird dieser der Anfangsbuchstabe der richtigen Lösung verraten, beim "Überspringen-Joker" kann eine Frage übersprungen werden, es werden jedoch nur die Hälfte der Punkte gutgeschrieben. Wenn also die "Zehnte-Klassefrage" übersprungen wird, bekommt die Gruppe fünf Punkte. Die Joker werden in Spielkartenform jeder Gruppe ausgeteilt.

Nach den allgemeinen, einführenden Erklärungen, präsentieren die Moderatoren, die alle Fragen und Antworten bereits ausgedruckt in Händen halten, die erste PowerPoint-Folie mit der Anfangsfrage und den vier möglichen Lösungen. Im Anschluss an die interne Beratung, muss sich jede Gruppe für eine Antwort entscheiden, die an der Tafel notiert, und auf der nächsten Folie überprüft wird.
Auf den nächsten Folien erfolgt auch Vertiefung der Lösung und die Ausweitung der Fragestellung unter Einbeziehung verwandter Phänomene.
Dieser Block, bestehend aus ungefähr drei bis sieben Folien, ist für eine fundierte Festigung des Wissens unbedingt notwendig, denn das Schulquiz darf sich nicht in bloßer, unverbindlicher Raterei erschöpfen.
Meine anfänglichen Bedenken, dass die Schüler die eingeschobenen Wissenspakete schnell als solche entlarven und mit Desinteresse bestrafen würden, bestätigten sich nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Im Wechsel zwischen Intensität des Spiels und erhöhter Spannung auf der einen, und Auflockerung, zum Beispiel im informellen Austausch in der Gruppe, auf der anderen Seite, sind die Schüler aufnahmebereiter und aktiver als in den herkömmlichen Kunstgeschichtsstunden. Die gemeinsame Spielstrategie stärkt darüber hinaus den Zusammenhalt der einzelnen Gruppen und wirkt sich positiv auf die Motivation und das Lernverhalten der ganzen Klasse aus.
Auf diese Weise werden sechs Fragen durchgespielt. Diese eher geringe Fragenanzahl füllt in etwa den zeitlichen Rahmen einer Schulstunde und lässt dennoch einen umfassenden Überblick zu einem Themenkreis zu.

3.2. "Wer wird Mister Art?-Kurzversion":


Die Kurzversionen des Quiz bestehen aus nur einer Frage, die im Plenum etwa zehn Minuten erörtert und vertieft wird. Idealerweise steht diese Frage in Verbindung mit dem praktischen Thema der laufenden Kunststunde. So wurde zum Beispiel, während die Schüler in fünf Unterrichtseinheiten eine Bleistiftzeichnung anfertigten, am Ende jeder Stunde ein Aspekt des Themenkomplexes „Zeichnung“ vertieft, beginnend mit den Ursprüngen der Zeichnung, über die Herstellungsverfahren des Bleistiftes, bis hin zur Geschichte des Papiers.


Die oben ausgeführten Muster, liegen nicht nur den vom Lehrer ausgearbeiteten Mister-Art-Versionen zu Grunde, sondern dienen den Schülern als Hilfestellung für die Ausarbeitung von eigenen Spielserien, die in der eigenen Klasse gespielt oder an andere Klassen weitergegeben werden können.

3.3. "Wer wird Mister Art?-Onlineversion":

Die Struktur von „Online-Mister-Art“ ist die Gleiche, wie die der Langversionen, wobei jedoch den Schülern die Fragen per E-Mail zugeschickt werden. Nach Beantwortung einer Frage, wird die Lösung nach Bedarf vertieft und die nächstschwierigere Frage verschickt.
Die Schüler sollen bei der Recherche der Lösung, das Internet als reiche Informationsquelle entdecken, selbstständig intelligente Suchstrategien entwickeln und den technischen Umgang mit dem Medium Computer einüben.