RAUMINSTALLATIONEN:

espacio vivido - der gelebte raum ab 1998 (Link zur Website)

Innere Burg - Äußere Burg 2007

Der Zeit-Raum 1996-2000

Der gelebte Raum Sevilla ´98

Der Erinnerungsraum Argentina´96

 

PRODUKTINSTALLATIONEN:

Der Mandarinenfalter

Der Brotweißling

Der kleine Blätterling

 

 

Innere Burg - Äußere Burg 2007

Die Installation ist Teil des Konzeptes "espacio vivido - der gelebte raum".
Die Hauptrolle in dieser Installation im Außenraum spielt die Burg Feria in der Extremadura (Spanien). Mir persönlich ist die Burganlage mit ihrer außergewöhnlichen Lage und Architektur schon seit vielen Jahren vertraut. Von weitem sichtbar, ist sie für mich zu einem magischen Ort geworden, den ich bei all meinen Aufenthalten in der Extremadura besuche.



Die schier uneinnehmbar erscheinende Steinkonstruktion mit ihrem markanten Turm auf quadratischem Grundriss lässt Parallelen zu meiner Rauminstallation "Der gelebte Raum Sevilla ´98" zu. In "Innere Burg - Äußere Burg" werden beide Werke gegenübergestellt: der mächtige Turm der Anlage wird in Beziehung gesetzt zum kleinen schwachen Kubus. Es soll eine für beide Werke befruchtende Wechselbeziehung werden; eine Beziehung zwischen Alt und Neu, zwischen dem Ocker des Steins und den grellbunten Farben des bemalten Holzes. Aber auch auf die Vergänglichkeit der Materialien soll Bezug genommen werden: Auf der einen Seite steht die steinerne Burg, die fast unverwüstlich schon seit Jahrhunderten dem Verfall trotzt und auf der anderen Seite der mit Lackfarben bemalte Raum aus Holz, bei dem sich im Laufe der Ausstellungszeit langsam Spuren der Verwitterung abzeichnen werden. Natürlich stellt sich auch bei der formalen Anlage der beiden Bauwerke – beide Werke erheben sich über einem quadratischen Grundriss – wie von selbst eine Verbindung ein.

Darüber hinaus wird während der Dauer der Installation eine im Werk "Der gelebte Raum Sevilla ´98" vorherrschende inhaltliche Komponente weitergeführt, nämlich der Gedanken des Tagebuchs. Um das Tagebuch „weiterzuschreiben“ wird von beiden Kunstwerken über eine Kamera jeden Tag ein Foto aufgezeichnet und später in einer Bildergalerie im Internet präsentiert. Auf diese Weise kann die langsame Verwitterung des Materials über die Jahreszeiten hinweg dokumentiert werden. Gleichzeitig fängt das Kunstwerk in einem immateriellen, komplett virtuellen Raum, nämlich dem Internet, an zu existieren.

Der Zeit-Raum 1996-2000

Die Innenrauminstallation besteht aus einem länglichen Zimmer, das an seiner Innenseite mit unzähligen Papieren und Objekten ausgestaltet ist. In chronologischer Folge sind die Spuren (Eintrittskarten, Notizzettel...) aus einem vierjährigen Lebensabschnitt an den Wänden aufgeklebt. Von außen kann das Innere des Kunstwerks über "Fenster" eingesehen werden. Die Arbeit wurde an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, Außenstelle Lauf, ausgestellt. Dazu wurde der Raum mit Matratze, Stuhl und Tisch ausgestattet. Während der Vernissage wurde in einer Art Performance am Kunstwerk weitergearbeitet.

Der gelebte Raum Sevilla ´98

Diese Installation innerhalb der Hochschule für Bildende Künste in Sevilla (Spanien) entstand während eines sechsmonatigen Studienaufenthaltes in Sevilla. Die Installation erhielt über die Dauer eines Tages performativen Charakter, da ich einen ganzen Tag lang im Kubus lebte, während außerhalb der normale Studienbetrieb ablief. Die auf die Außenseiten des Würfels gemalten Kompositionen bilden ein Tagebuch über die Dauer meines Aufenthaltes und spiegeln den wichtigsten Moment des jeweiligen Tages wider.

 

Der Erinnerungsraum Argentina´96

Die Rauminstallation aus bemalten Pressspanplatten hat einen 3-monatigen Südamerikaaufenthalt zum Thema. Sie wurde für einen Innenraum geplant und soll beim Eintreten das Flair einer Plaza im Herzen von Buenos Aires vermitteln. Die bemalten Wände sind z.T. reliefartig geformt. Eine Bank, die an eine Wand montiert ist, lädt den Betrachter zum Verweilen und genauen Beobachten ein.

 

PRODUKTINSTALLATIONEN

Die folgenden Kunstwerke sind Assemblagen aus Nahrungsmitteln oder gefundenen Naturmaterialien, kombiniert mit Holzschaukästen. Jedes Werk kann für sich allein stehen. Zusammen bilden sie eine "naturkundliche" Sammlung. Sie enstehen seit dem Jahr 1999 in unregelmäßiger Folge. Diese Werke können auf Anfrage käuflich erworben werden.

Der Mandarinenfalter

Der Brotweißling

Der kleine Blätterling